Ostsee travel news

Ostsee travel weblog

Archive for November, 2008...

Filed under Freeblog
Die Feurersteinfelder Rügens - oder auch Steinerne Meer genannt, befinden sich zwischen Prorer Wiek und dem kleinen Jasmunder Bodden im Naturschutzgebiet der Schmalen Heide.
Das bekannte Ausflugziel auf Rügen erstreckt auf einer Fläche von etwa 40 ha (300 m breit und 1800 m lang) und bilden Wälle bis zu einem Meter Höhe. Die Schichtung der Steine in ihnen ist über 2 m hoch, den Untergrund bildet Seesand.
In der jüngeren Nacheiszeit haben sich die Feuersteinfelder im Verlaufe der damals stärkeren Sturmfluten gebildet. Auf dem kargen Untergrund wachsen Moos und Heidekraut. Die Eichen, Eschen und Kieferbäume wurzeln im Seesand, wie auch der Ginster sowie Heckrosen und der Wacholder.

Die Feuersteinfelder sind einmalig!

Und so erreichen Sie dieses Wunder der Natur:

Per Auto: Die Feuersteinfelder sind nicht direkt mit dem Auto zu erreichen. Wer mit dem Auto anreist, kann am südlichen Ortsausgang von Neu Mukran auf einem kostenpflichtigen Parkplatz parken und dem etwa zwei bis drei Kilometer langen Wanderweg folgen.
Per Fahrrad: Mit dem Rad lassen sich die Feuersteinfelder am besten von Süden her erreichen. Über einen gut ausgebauten und landschaftlich attraktiven Forstweg, der direkt nördlich des Verkehrsübungsplatzes von der ehemaligen B 196a abzweigt gelangt man bis an das südliche Ende der Feuersteinfelder.
Per Bahn: Der nächste Eisenbahnhaltepunkt ist Prora rund zweieinhalb Kilometer südlich der Feuersteinfelder und fünfhundert Meter südlich des Verkehrsübungsplatzes.
Comments (0) Posted by ostsee on Saturday, November 15th, 2008

Filed under Freeblog

Das Nordkap Deutschlands, dessen unverwechselbares Landschaftsbild durch das weite Meer, durch Steilufer und Stürme sowie durch eine charakteristische Küstenvegetation geprägt wurde.

Das Gebiet um Kap Arkona - der Gemeinde Putgarten besteht im Wesentlichen aus drei Orten:
Putgarten versteht ihr touristisches Leistungsangebot in erster Linie als eine Leihgabe aus der Natur und Landschaft, die es besonders zu bewahren und zu schützen gilt. Das besondere Markenzeichen am Kap Arkona ist die Autofreiheit. Nur zu den Kulturveranstaltungen am Abend stehen begrenzte Parkmöglichkeiten an den Leuchttürmen und im Gutshof zur Verfügung. Die verkehrsberuhigte Zone im gesamten Gemeindegebiet umschließt die sensibelsten Bereiche am Kap, in Putgarten und im historischen Fischerdorf Vitt. Ob mit Fahrrad, zu Fuß, mit der Pferdekutsche oder mit der Arkona Bahn - der große Bus-, Auto- und Caravanparkplatz mit kompletten Serviceeinrichtungen garantiert die Erhaltung des Landschaftsschutzgebietes.

Auf dem Weg zum Kap Arkona führt die gepflasterte Dorfstraße unmittelbar am Gutshof Arkona vorbei. Dieser wohl auf der Insel Rügen einmalige Gutshof gewährt einen tiefen Einblick in das Leben und Treiben auf dem Lande. Hier gibt es die unterschiedlichsten Frischprodukte: Honig frisch vom Imker, Brot vom Rügenbäcker, Boikäse aus Schafs- oder Kuhmilch, Fischkonserven, Wurstspezialitäten der Inselfleischer sowie das hochprozentige Arkonafeuer. Im Angebot sind ebenfalls Rügenkeramik, Bernstein- und Steinschmuck sowie Glaserzeugnisse. (more…)

Comments (0) Posted by ostsee on Saturday, November 15th, 2008

Filed under Freeblog

Das Ostseebad Boltenhagen ist auch in diesem Jahr in Feierlaune und bietet seinen Gästen wieder einen Vorgeschmack auf das Neujahrsanbaden 2009. Am 31.12.2008 ab 18:00 Uhr findet direkt an der Seebrücke des Ostseebades wieder eine Silvesterveranstaltung in beheizten Großzelten statt. In diesem Jahr schon an Silvester mit dabei: die Gruppe Stamping Feet aus Berlin, welche schon in den letzten Jahren das Rahmenprogramm des Neujahrsanbadens begleitete. Darüber hinaus wird es ein riesiges Lagerfeuer am Strand geben und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. In Cooperation mit dem Partyhaus Banane Boltenhagen und dem Cafè Körner aus Grevesmühlen wird es eine Cocktailbar, einen Imbiss und natürlich auch Bier vom Fass geben.

Comments (0) Posted by ostsee on Thursday, November 13th, 2008

Filed under Freeblog

Nach fast 50 Jahren wird in Deutschland wieder eine Dampflokomotive für den regulären Zugdienst gebaut. Die Mecklenburgische Bäderbahn Molli GmbH hat das Meininger Dampflokwerk beauftragt, eine Nachbau-Lokomotive der Baureihe 99.32 auf die 900 mm breiten Schmalspurgleise dieser Bahn an der Ostseeküste zu stellen. Vor wenigen Tagen fand im Meininger Dampflokwerk die „Hochzeit“ statt. Das heißt, der Kessel wurde mit dem Rahmen - wobei später noch das Aufachsen erfolgen wird - dauerhaft verbunden.

Zuvor musste noch der anfangs nicht korrekt abschließende Aschkasten unter die Feuerbüchse - am Stehkessel - montiert werden. „Und dieser Aschkasten muss passgenau sitzen“, unterstrich Werksleiter Jürgen Eichhorn, „damit hier keine “falsche Luft angesaugt wird„. Nach einer Stunde haben das die Meininger Spezialisten auch vorschriftsmäßig erledigt. Die „Hochzeit“, der Zusammenbau von Kessel und Rahmen, ist selbst für die versierten Dampflokwerker überaus spannend. Schräg am Kran hängend, wird zuerst die Feuerbüchse mit dem Aschkasten in den Rahmen eingepasst. Danach wird der Kessel mit der Rauchkammer vorne im Rahmen fixiert.

Der Neubau ist erforderlich, weil die drei inzwischen 76-jährigen Schmalspurlokomotiven auf der 15,4 km langen Bäderbahn die Hauptlast tragen. Und fristgemäße Untersuchungen und Reparaturen der Schienenoldtimer müssen in kürzester Zeit durchgeführt werden.

Deshalb – und weil auch das Wissen um diese Technik erhalten werden soll – ist der Neubau erforderlich. Denn ohne eine vierte Lok ist ein zuverlässiger Zugbetrieb nicht einzuhalten. Immerhin werden rund 600 000 Fahrgäste pro Jahr mit der Bäderbahn transportiert.

Die Bäderbahn an der Ostseeküste von Bad Doberan zum Seebad Heiligendamm wurde 1886 eröffnet. 1908 erfolgte die Verlängerung bis Ostseebad Kühlungsborn/West. Und aus der Frühzeit dieser Bahn stammt auch der Name „Molli“, erklärt Claudio Fischer, Eisenbahn-Betriebsleiter der Bäderbahn. Denn als der Zug anfuhr, riss einer Dame ihr Hund namens „Molli“ aus und rannte dem Zug hinterher. Den Ruf auf platt „Molli blieb’ stahn“ hörte auch der Lokführer, der darauf den Zug anhielt. Und seitdem heißt die Bahn eben und das ist wichtig „der Molli“ und nicht „die“ wie eine andere gleichnamige Lokomotive, die in einem Märchen auf Lummerland eine Rolle spielt.

Comments (0) Posted by ostsee on Thursday, November 13th, 2008